Altersvorsorge für Anleger (oder solche, die es werden wollen)

Ein Mann analysiert auf seinem Handy aktuelle Börsenwerte.

Bild: Anna Nekrashevich

Altersvorsorge für Anleger (oder solche, die es werden wollen)

Wie schön wäre es, wieder Kind zu sein und in einen Lebensabschnitt zurückzukehren, in dem das Erwachsensein noch weit entfernt ist. Zugegeben, als Kind ist nicht alles so einfach, wie es im Nachhinein scheint, aber immerhin mussten wir uns um unsere eigene Rente keine Sorgen machen. Es ist ein Thema, das viele gerne vermeiden, aber es kann Ihnen viel Kummer (und Geld) ersparen, wenn Sie sich frühzeitig darum kümmern. von Dorit Boshard

22.08.13 Altersvorsorge durch Anlage

Auch wenn sich viele Menschen nicht gerne mit der Altersvorsorge beschäftigen, ist es wichtig, sich darum zu kümmern. Langfristiger Vermögensaufbau durch Anlage kann bei der Altersvorsorge helfen.

Ich habe meine zur Taufe Göttin ein Fonds im Wert von 500 Franken. 20 Jahre später war es 861 Franken wert, was mir eine Rendite von rund 72% bescherte. Nicht schlecht, denn ich habe seit 20 Jahren nichts gemacht, außer den Fonds in meiner Steuererklärung anzugeben. Wenn ich diese 500 Franken ohne Zinsen (und zusätzliche Gebühren) auf einem Sparkonto belassen hätte, hätte ich nicht nur keinen Gewinn, sondern auch einen Verlust gemacht. Wegen steigender Preise (Inflation) könnte ich heute mit 500 Franken weniger kaufen als bei meiner Geburt.

Was hat das mit Rente zu tun? Sehr viel! Die Investition in den Aktienmarkt bietet eine relativ einfache Möglichkeit, Ihren Ruhestand und Ruhestand zu planen. Beihilfe zugeben. Und je eher du damit anfängst, desto besser. Sicher, Sie können damit rechnen, in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen, aber wenn Sie so investieren, sollten Sie damit rechnen, Ihr gesamtes Geld zu verlieren. Wer hingegen über einen langen Zeitraum investiert und diversifiziert (also in verschiedene Anlageformen), wird vielleicht nicht über Nacht zum Millionär, bekommt aber über die Jahre eine solide Rendite – und verliert dabei sein Geld, Sie müsste die gesamte Weltwirtschaft zusammenbrechen.

ETFs sind eine risikoarme Anlageform. Hier investieren Sie nicht in ein einzelnes Unternehmen, sondern in eine Vielzahl von Unternehmen. Angela Mygind, eine Schweizer Finanzbloggerin, erklärt auf ihrem Blog missfinance.ch, warum ETFs ein guter Einstieg ins Investieren sind.

Wer es noch einfacher haben möchte, kann es mit runden Investments versuchen, wie Olga Miler, Finanzexpertin und Mitgründerin der Online-Plattform SmartPurse, im Interview erklärt. Geben Sie zum Beispiel CHF 4.50 für einen Kaffee aus, wird die Differenz von CHF 0.50 direkt investiert. Kaspar& ist der erste Finanzdienstleister in der Schweiz, der diese Funktion zusammen mit einer Bankkarte anbietet.

Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, sein Geld sinnvoll anzulegen. Und auch die 3. Säule sollten Sie bei Ihrer Altersvorsorge nicht vernachlässigen. Dieser Artikel soll vor allem die Angst vor dem Investieren nehmen, zum Experimentieren anregen und zeigen, dass es sich lohnt, früh anzufangen. Gleichzeitig ist es wichtig zu betonen, dass Sie immer noch mit Geld handeln und ein Risiko eingehen – auch wenn es mit den oben genannten Optionen sehr gering ist. Investieren Sie also immer nur Geld, das Sie nicht in den Ruin führt, wenn Sie es verlieren. Und man sollte auch nicht völlig ahnungslos investieren. Also noch ein Buchtipp: Das einzige Buch, das Sie über Finanzen lesen sollten von Thomas Kehl und Mona Linke. Auch auf der Website von Finanzfluss finden Sie viele nützliche Informationen.

Hier ist schließlich das vollständige Gespräch mit Olga Miler:

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