Ohne ihr Engagement würde es nicht funktionieren

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Von: Christine Färbach

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Unbezahlte Arbeit vor und hinter den Kulissen: Im HdB-Bistro engagieren sich seit vielen Jahren ehrenamtliche Helfer. © Christine Fauerbach

Der Weihnachtsmann besucht in diesen Tagen nicht nur viele Kinder, um Geschenke zu überreichen, auch alle freiwilligen Helfer sind dankbar für ihr Engagement. Die UN hat den 5. Dezember zum „International Volunteer Day“ erklärt. Ulrike Zenker, Leiterin des Bistroteams im Casa dos Encontros, sagt aus diesem Anlass einfach „Danke“.

Ohne das ehrenamtliche Team läuft im Vereinsbistro in der Casa de Encontros (HdB) nichts. Seit 13 Jahren sorgen Frauen und Männer vor und hinter der Bühne dafür, dass sich die Gäste wohlfühlen und kostenlose Getränke und Speisen genießen. Und finden Sie gleichzeitig ein offenes Ohr für Ihre Sorgen. »Das Herzstück unserer Begegnungsstätte ist das Bistro mit seiner schönen Veranda. Hier trifft man sich, redet, spielt und genießt den Blick auf die vorbeifließende Nidda oder die Wasserburg.

Sechs sind von Anfang an dabei

Unser Bistro-Team besteht aus 22 Personen, bestehend aus drei genialen Konditoren, zwei Dekorateuren mit grünem Daumen und vier Brownies mit handwerklichem Geschick. Dieses Kernteam wird durch zusätzliche Helfer für besondere Aktionen verstärkt“, berichtet Ulrike Zenker. Von den derzeit 22 aktiven Mitgliedern sind sechs seit Beginn dabei. Christel Schuld ist nun vom Bistropersonal auf die Gästeseite gewechselt. Sie war von Anfang an Teil des Teams und war von 2009 bis 2011 ehrenamtlich tätig. Heute kommt sie als Gast, lässt sich verwöhnen und tauscht sich mit der aktiven Crowd aus.

Seit der Pandemie hat das Bistro zwar nur noch einmal die Woche geöffnet, mittwochs ab 9.30 Uhr, aber es gibt viel zu tun, denn »unsere Mitarbeiter haben viele Ideen, die wir aufgreifen und versuchen umzusetzen.« Dazu gehören Spielenachmittage, Themenfrühstücke wie Oktober, Wingert oder Nidda, aber auch ein italienisches oder französisches Frühstück. Das Motto lautet: „Hier kommt das Frühstück noch vom Band, hier wird mit Herz und Hand gearbeitet“.

INFORMATION: Auszeichnung des Präsidenten der Republik

Der Internationale Freiwilligentag ist ein Tag des Feierns und Handelns, der am 5. Dezember stattfindet, um Freiwilligenarbeit anzuerkennen und zu fördern. Er wurde 1985 von der UNO mit Wirkung ab 1986 verabschiedet. An diesem Tag ehrt der Bundespräsident Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr „außerordentliches bürgerschaftliches Engagement“. vgl

Und so serviert das Team im Bistro oder auf der Veranda den Besuchern hausgemachte Marmeladen und warme Gerichte und bereitet Kuchen und Gebäck für die Nachmittagsspiele zu. Auch bei Abendveranstaltungen wie Lesungen, Vereinsanlässen oder früher im Kabarett-Café mit Dieter Becker serviert das Team immer leckeres Essen und nährt durstige Kehlen. »Vor Corona haben unsere Freiwilligen immer ein frisch zubereitetes Mittagessen zubereitet, manchmal in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, wie dem Partnerverein.«

Zusammenarbeit nach eigenen Interessen

Jeder der ehrenamtlichen Mitarbeiter findet nach seinen Interessen und Fähigkeiten eine Beschäftigung bei den Friends of HdB. Anwendungsgebiete sind Bistro, Theke, Kasse und Küche sowie Süßwarenverkauf. Gerne kümmern sich Menschen mit grünem Daumen um die Pflanzen auf dem Balkon und im HdB, andere mit dem Dekorationsteam. Auch Bürohelfer, bei Veranstaltungen und für kleine handwerkliche Tätigkeiten finden Beschäftigung. Bei Gruppenaktivitäten und Angeboten wie der Spielgruppe, bei Mal-, Bastel- und Bastelrunden oder beim gemütlichen Beisammensein können Ehrenamtliche ihre eigenen Interessen einbringen und mit anderen teilen.

»Es gibt fast immer was zu tun«, bestätigen Anne Vieser (»Mädchen für alles«), Renate Block (Dekoration), Gerhild Frick (Frühstückspersonal), Renate Nüvemann (Küche) und Günter Henrich (Schatzkammer). Wie viele andere engagierte Bürgerinnen und Bürger sind Sie in vielen gesellschaftlichen Bereichen wie Feuerwehr, Vereinen oder Kirchengemeinden eine starke und unverzichtbare Hilfe. Ohne den unentgeltlichen Einsatz von Ehrenamtlichen gegenüber ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern wären Angebote wie HdB nicht denkbar, aber auch bei Aktionen und Hilfeleistungen, in Kirchen-, Sport-, Umweltgemeinschaften und anderen Vereinen.

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