Regenbogenschule: Container geöffnet | Eine Hälfte

Die Schulcontainer der Rainbow School sind gereinigt und werden bereits genutzt. Pünktlich zum Unterrichtsbeginn war alles fertig. Der Containerkomplex verfügt jetzt über zwei neue Klassenzimmer und zwei Badezimmer.

© Sarah Lorenci

In den Ecken stehen hier und da noch ein paar Umzugskartons. Aber im Allgemeinen sind alle neuen und umfunktionierten Räume am Hauptstandort der Rainbow School eingerichtet und in den ersten Tagen nach den Sommerferien in Gebrauch.

Halver – „Das war eine Punktlandung“, sagt Timm Rietschel vom Städtischen Bauamt. In der Nacht zum Dienstag wurden die auf dem Grundschulgelände aufgestellten Schulcontainer geleert und zwei neue Klassenräume geschaffen. Sie werden als Breakout Rooms und nicht wie ursprünglich geplant als Unterrichtsräume genutzt. Dazu wurden die beiden Räume der Offenen Schule (OGS), der „Salão Azul“ und die „Selva“, zu Klassenzimmern für die neuen 1. Jahrgangsschüler umgebaut und die OGS in die alten Räume verlegt und im Pavillon. Das bedeutet mehr Platz für die OGS (wir berichten).

Um die Wege für die Studierenden kurz zu halten, wurde in der ehemaligen Lehrküche eine zweite Mensa eingerichtet. Dadurch wurde auch der Raum reaktiviert, wie Timm Rietschel sagt. Aus diesem Grund wurde es umfassend saniert. Aufgrund eines Wasserschadens musste das Dach erneuert werden und im Zuge dessen wurden LED-Dots installiert. Eine kleine Wand wurde entfernt, um Platz für eine große Spülmaschine und einen Lebensmittelwagen im Wohnzimmer mit neuer Nutzung zu schaffen. Alles hat nun seinen Platz in der kleinen Nische. Die Schulküche stand lange Zeit leer und wurde nur sporadisch zum Kochen und Backen genutzt. Jetzt wird der große Raum jeden Tag mit vielen Kindern gefüllt sein.

Aus neun Containern wurde ein Zwei-Klassen-Komplex.

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Endlich ein Büro für die Verwaltung von OGS

Für OGS-Geschäftsführer Kai Henning ist das die „Ideallösung“. Außerdem sitzt er seit Beginn des Schuljahres in seinem eigenen Büro und hat nicht mehr nur einen Schreibtisch in der Kantine im Obergeschoss. In der alten Kartenstube hat er nun einen guten Blick auf den Schulhof und genug Platz für Elterngespräche oder Teammeetings.

Auch die neuen Spielbäder wurden termingerecht fertiggestellt. Die Badezimmer für Männer und Frauen wurden komplett renoviert. Außerdem wurde Platz für eine Behindertentoilette geschaffen.

OGS-Geschäftsführer Kai Henning hat jetzt im ehemaligen Kartenraum ein eigenes Büro.

© Sarah Lorenci

Timm Rietschel ist zufrieden und glücklich, dass in der Sommerpause alles gut geklappt hat. Das ist unnatürlich – einerseits aufgrund der geschäftlichen Auslastung und andererseits aufgrund von Materiallieferzeiten. Der Sommerurlaub als Zeitraum sei ein wichtiges Zeitfenster, sagt Rietschel. Erst danach fahren er und seine Kollegin Katrin Siegmund, die unter anderem die Humboldt- und die Lindenhof-Schule leitet, in den Urlaub. In naher Zukunft ersetzt der Bauhof den Sand im Schulsandkasten und alle Aufgaben sind vorerst erledigt.

Die nächsten Projekte sind bereits für die kommenden Herbstferien geplant. Vom 4. bis 15. Oktober wird ein Teil der Rückseite des Gebäudes der Rainbow School eingerüstet. Hintergrund ist eine dringend notwendige Fassadensanierung, wie Rietschel sagt. Unter- und Oberputz werden erneuert, gefolgt von einem neuen Anstrich. Bisher wird dies nur auf der Seite betrachtet, die zur Kita Wundertüte zeigt. Beim Blick vom Innenhof auf die gesamte Schule kommt Timm Rietschel ins Grübeln und findet auch, dass die Fassade mehr Farbe haben könnte. Aber das ist nur eine Idee.

Die ehemalige Lehrküche ist heute eine zweite Mensa. Das Zimmer wurde vorher kaum genutzt.

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Auch das „Blaue Zimmer“ ist fertig. Sie befindet sich jetzt im Sondertrakt – in einem der ehemaligen Betreuungsräume, direkt neben der Lehrküche/Mensa 2.

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Die neue Behindertentoilette für Studierende.

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In den Herbstferien wird die Außenfassade saniert.

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