Schiller/Gounon halten die Führenden in Schach und gewinnen

Fantastische Rückkehr von Jules Gounon (27/F): Nach einer Verletzungspause war der Start des Meisters von 2017 am Sachsenring lange offen, erst am Mittwoch erhielt der Franzose seine ärztliche Freigabe. Danach war Gounon nicht mehr aufzuhalten, als er ins Cockpit zurückkehrte. Mit einer imposanten Leistung feierte er im Samstagslauf der Deutschen GT-Meisterschaft an der Seite von Fabian Schiller (25/Troisdorf) im #4 Drago Racing Team ZVO Mercedes-AMG GT3 seinen dritten Saisonsieg. „Ich bin total happy. Der Sachsenring ist meine Lieblingsstrecke. Hier drei Mal vorne zu stehen und auch noch den dritten Saisonsieg für unser Team zu holen, ist fantastisch.“ Fabian Schiller hatte gleich doppelten Grund zur Freude, denn er gewann auch die Pirelli-Junior-Wertung: Polesitter Raffaele Marciello (27/CH) und Daniel Juncadella (31/E) vom Mann-Filter Team Landgraf belegten im Mercedes #48 den zweiten Platz -AMG GT3 Evo Raffaele Marciello baute damit seine Tabellenführung aus.Nach einer unauffälligen, aber äußerst effizienten Leistung sicherte sich das Fahrerduo Kim-Luis Schramm (24/Hamburg) und Dennis Marschall (26/Hamburg) im Audi den dritten Platz R8 LMS GT3 Evo II mit Rutronik Racing Nummer 27.


Key Facts, Sachsenring, Hohenstein-Ernstthal, Saison 11 von 14 Rennen

  • Start- und Landebahnlänge: 3.645 Meter
  • Wetter: 17,5 Grad, sonnig
  • Pole-Position: Raffaele Marciello (Mann-Filter Team Landgraf, Mercedes-AMG GT3 Evo #48), 1:17,878 min.
  • Sieger: Schiller/Gounon (Drago Racing Team ZVO, Mercedes-AMG GT3 Evo #4)
  • Schnellste Runde: Jusuf Owega (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS GT3 Evo II #29), 1:19,776 min.

Pole-Lifter Raffaele Marciello unterlief kurz nach dem Start am Samstagnachmittag einer seiner seltenen Fehler. Der 27-Jährige bremste schlecht, was Fabian Schiller geschickt ausnutzte, ging in Führung und konnte seine Führung trotz Attacken des Tabellenführers verteidigen. Mit einigem Abstand folgte Kim-Luis Schramm auf Rang drei. Nach dem Pflichtboxenstopp übernahm Jules Gounon den Mercedes-AMG von Fabian Schiller und wiederholte den Vorjahressieg auf dem Sachsenring. Nach 45 Runden überquerte der Franzose als Erster die Ziellinie vor Daniel Juncadella und Dennis Marschall. Gounon und Schiller sind mit dem Sieg Tabellendritte. Den starken Auftritt von Mercedes-AMG komplettierten Jan Marschalkowski (19/Inning) und Marvin Dienst (25/Lampertheim) vom Mercedes-AMG Team ZVO, die am Porsche 911 GT3 R #91 mit Christian Engelhart (35/Starnberg) einen Reifenschaden erlitten ) und Ayhancan Güven (24/TR) profitierten vom Team Joos Sportwagentechnik und überholten Porsche auf der Schlussgeraden. Damit liegt das Porsche-Duo, das am Samstag Fünfter wurde, auf dem zweiten Tabellenplatz, 22 Punkte hinter Spitzenreiter Raffaele Marciello.

Patric Niederhauser (30/CH) und Luca Engstler (22/DEU) von Rutronik Racing wurden im Audi R8 LMS GT3 Evo II #15 Sechste, dahinter Elias Seppänen (18/FIN) und Frank Bird (23/GB) vor Mann -Filter Team Landgraf fuhr auf Platz sieben einen weiteren Mercedes-AMG GT3 Evo. Christopher Mies (33/München) und Tim Zimmermann (26/München) zeigten eine starke Aufholjagd und rückten im Land-Motorsport Montaplast #1 Audi R8 LMS GT3 Evo II vom 15. auf den 8. Platz vor. Gleiches gilt für das Duo Franck Perera (38/F) und Arthur Rougier (22/F). Außerdem belegte das Paar im #19 Lamborghini Huracán GT3 Evo von Emil Frey Racing sieben Plätze und wurde Neunter. Thierry Vermeulen (20/NL) und Mattia Drudi (24/I) sicherten sich im Audi R8 LMS GT3 Evo II #33 von Car Collection Motorsport die Top-Ten-Plätze.

Fabian Schiller: „Dieser dritte Sieg war anders als die beiden vorangegangenen. Ich war mit ihnen Zweiter, diesmal musste ich die zweite Hälfte des Rennens beobachten, was nicht einfach war. Wir hatten eine gute Pace, dann ließen die Reifen etwas nach. Aber Jules nahm das Rennen mit Zuversicht nach Hause.“

Jules Gounon: „Fabian hat einen tollen Job gemacht und das Kunststück geschafft, Raffaele direkt nach dem Start zu überholen. Ich habe das Auto mit einem guten Vorsprung übernommen und konnte das Feld von vorne kontrollieren.“

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