Weil sie Russlands Fehler nicht zugibt: Selenskyjs Berater rechnet mit Merkel ab! 🇧🇷 Politik

Wird die einst mächtigste Frau der Welt bald zur einsamsten? Altkanzlerin Angela Merkel (68, CDU) weigert sich hartnäckig, Fehler im Umgang mit Kreml-Diktator Wladimir Putin (70) einzugestehen.

Sanfte Sanktionen fĂĽr Windeln nach der Krim-Invasion? Immer mehr russisches Gas fĂĽr Deutschland? Er halte Merkel “aus damaliger Sicht fĂĽr richtig”. Sie „sieht nicht“, dass sie sich entschuldigen muss.

Nun folgt Merkel dem „Spiegel“ und erklärt: Putins Krieg kam fĂĽr sie nicht ĂĽberraschend. In ihrem letzten Jahr als Kanzlerin, 2021, versuchte sie, Putin zu beeinflussen, aber sie hatte keine Kraft mehr. Sie sei “machtpolitisch erledigt”, sagte Merkel.

Der Ex-Kanzler hat wirklich alles dafĂĽr getan Putin-Krieg verhindern? Es gab heftige Kritik an dieser Geschichte.

Merkel und ihre Partei seien „für schwere Fehler in der Russlandpolitik verantwortlich“, sagte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai (46) zu BILD. Sie habe „die Politik Putins und Russlands völlig falsch eingeschätzt und damit wichtige Entscheidungen zum Nachteil Deutschlands und Europas getroffen“.

Djir-Sarai sagt klar: “Den Preis fĂĽr Ihre katastrophale Energiepolitik und die damit verbundene Abhängigkeit von Russland werden wir noch lange bezahlen mĂĽssen.”

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai

Foto: Picture Alliance / Geisler-Fotopress

Auch die Menschen in Kiew sind empört. Merkels Ă„uĂźerungen seien “sehr ĂĽberraschend”, sagte Mykhailo Podolyak (50), Berater des Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj (44). „Ich habe eine Frage zu Frau Merkel: Wie lange war sie Kanzlerin? Mehrere Amtszeiten. Putin ist nicht nur Präsident seit 2021!“

Podolyak-Vorwurf: Merkel hätte schon vor Jahren erkennen müssen, dass Putin ein gefährlicher Kriegstreiber war! Und dann Maßnahmen ergreifen, um es zu stoppen.

Selenskyj-Berater: Merkel will “ihre SĂĽnden beten”

“Warum sagen die Leute heute, dass sie am Ende des Kanzleramtes erkannt haben, dass Putin nur Macht versteht?”, sagte der Ukrainer. „Ist das nicht klar?“ Podolyak verweist auf Russlands Angriff auf Georgien 2008, die rechtswidrige Annexion der Krim 2014, Russlands systematische Umwandlung in eine Diktatur.

Zelenskyj Berater Podolyak

Zelenskyj Berater Podolyak

Foto: Giorgos Moutafis

FĂĽr ihn sind Merkels Ă„uĂźerungen nur faule Ausreden. „Warum wurde vor dem Krieg nicht gesagt, dass Russland vorsorglich festgenommen werden sollte?“ Podolyak klagt den ehemaligen deutschen Bundeskanzler an. Deutschland hätte sein Gasabkommen mit Russland stoppen und russische Propagandakanäle wie RT oder Sputnik schlieĂźen können. “Warum wurde das alles nicht vor dem Krieg gesagt und erst nach 9 Monaten Völkermordkrieg?”

Merkel versuche, “fĂĽr ihre SĂĽnden zu beten, aber das wird nicht funktionieren”, sagte Podolyak. Die Geschichte werde “genau zeigen”, wer geholfen habe, die “Existenz des Putin-Regimes” zu ermöglichen.

Mehrheit der Deutschen: Merkels Putin-Politik war falsch!

Schachlegende und Kremlkritiker Garry Kasparow (59) wird noch deutlicher. Merkel versuche, “die Geschichte umzuschreiben”. Kasparow wirft dem ehemaligen Bundeskanzler vor, Putin mit seiner Kriegspolitik gegen die Ukraine “autorisiert” zu haben. Sie „weigert sich, sich zu entschuldigen oder Fehler einzugestehen“.

Der Exilrusse ist ĂĽberrascht von Merkels Sturheit. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66), der jahrelang einen pro-russischen Kurs verfolgt hatte, entschuldigte sich. “Aber Merkel schwätzt ĂĽber ihr Vermächtnis, als könnte ihr an dieser Stelle irgendetwas recht geben. Schade”, ärgert sich Kasparow.

Auch die deutsche Bevölkerung sieht in Merkels Russland-Richtlinie wie ERROR. Eine INSA-Umfrage für BILD ergab, dass rückblickend 60 Prozent der Deutschen Merkels Politik, auf russisches Gas zu setzen, für falsch halten.

Von der beliebten Kanzler-“Mutter” bis zum einsamen Ex-Regierungschef. D? Merkel, schreibt der “Spiegel”, sei alleiner denn je. Sein BĂĽro ist ein „innerer Verbannungsort“, „das deutsche Exil Angela Merkels“.

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